instax Lost Places Peter Untermaierhofer

Die Schönheit verlassener Orte mit instax einfangen – feat. Lost Places Fotograf Peter Untermaierhofer

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24.04.2018

Die Schönheit verlassener Orte mit instax einfangen – feat. Lost Places Fotograf Peter Untermaierhofer

Jahrelang wurde die Lost Places Fotografie nur von wenigen eingefleischten Ruinenromantikern in geheimen Foren und so mancher Fotocommunity gelebt, doch das hat sich inzwischen stark verändert. Immer mehr Menschen entdecken ihre Faszination für Lost Places und begeben sich dafür auf die „Jagd“ nach verlassenen Orten.

Dabei geht es zunehmend mehr Personen wie mir: Man möchte seine Bilder auch in echt vor sich haben – nicht nur als Digitalisate auf Festplatten oder im Web. Als ich das erste Mal von den instax Printern gelesen habe, war ich direkt angefixt. Die Vorstellung, dass ich analoge Aufnahmen ganz ohne Dunkelkammer und total simpel selbst produzieren und direkt in der Hand halten kann, ist grandios. Besonders begeistert bin ich von dem quadratischen Bildformat, das mit dem instax SQUARE Film in 2017 gelauncht wurde. Endlich ist es seither möglich sich bei ursprünglichen Hoch- und Querformaten auf das „Wesentliche“ zu konzentrieren, was sich bei vielen Fotos oft auf einen quadratischen Bereich beschränkt. Außerdem mag ich diesen besonderen Charme, der durch den typischen Sofortbildlook entsteht – ein ganz spezieller Style, der einfach Spaß macht!

Das instax Produkt meiner Wahl ist der instax SHARE SP-3. Zum einen wegen des quadratischen Formats – zum anderen, da ich mit dem SHARE SP-3 nicht nur Schnappschüsse von Lost Places Touren, sondern auch bearbeitete Aufnahmen problemlos als instax Bild ausbelichten kann. Bearbeitete Aufnahmen lade ich mir einfach auf mein Smartphone oder Tablet und schon kann es losgehen.

Die fertigen instax Lost Places Bilder gruppiere ich gerne als Miniserien an der Wand, um meine zahlreichen Touren vor Augen zu haben – das Ergebnis ist sehr dekorativ und ich finde es schön, mich auf diese Art und Weise an meine kleinen Abenteuer zu erinnern.

Hier meine Top-Tipps für die Lost Places Fotografie mit instax:

  • Zunächst ein sehr allgemeiner Ratschlag meinerseits, um dessen Beachtung ich jeden bitten würde: „Nimm nichts mit außer Bilder, hinterlasse nichts außer Fußspuren.“ – Diesen Leitsatz sollte jeder Lost Places Fotograf grundsätzlich verinnerlichen! Auch wenn es noch so verlockend sein mag, ein Souvenir mitzunehmen. Damit schadet man solchen einzigartigen Orten.
  • Für das instax SQUARE Format eignen sich natürlich besonders Motive, die sich gleichmäßig in diesem Format verteilen. Treppenaugen von maroden Wendeltreppen oder viereckige Deckenfresken in alten Schlössern wirken hiermit noch einmal um einiges harmonischer als im Quer- oder Hochformat.
  • Symmetrische Bilder bekommen gerade im quadratischen Format noch mehr Tiefe. Durch das gleichseitige Bildformat und den gleichförmigen Aufbau der Bildbereiche wird der sich einstellende Tunnelblick des Betrachters nochmals verstärkt. Wichtig ist hier natürlich, die Mitte des Standpunktes so präzise wie möglich zu finden. Dies kann oft ein schwieriges Unterfangen sein, wenn keine Linien in der Raumarchitektur darauf hindeuten. Als Profi habe ich für solche Fälle immer einen Entfernungslaser dabei, mit dem man sich die Raummitte ausmessen kann – aber keine Sorge, auch der macht Fehler und im Zweifel gilt: Wahrnehmung übertrifft Messergebnisse! Lasst euch bei der Aufnahme einfach Zeit und lasst den Bildausschnitt auf euch wirken.
  • Vor allem bei der Detailfotografie an verlassenen Orten lässt sich das Motiv mit dem instax SQUARE Format noch besser in den Betrachtungsmittelpunkt stellen. Dies ist natürlich auch von der Form des Objektes abhängig, funktioniert aber in den allermeisten Fällen hervorragend für eine beeindruckende Bildwirkung.

Und was auch nicht zu verachten ist: Der instax SHARE SP-3 ist ein richtig tolles Spielzeug, wenn man abends nach den Lost Places Ausflügen im Hotel ist und mit seinem Tour-Buddy die besten Erinnerungsfotos ausdruckt, welche dann daheim an die Pinnwand geheftet werden. Beim Betrachten der Bilder wird jeder Ort, den man auf der Tour besucht hat, wieder greifbar und man erinnert sich an all die Höhen und Tiefen, die so eine Reise zu verlassenen Orten spannend machen.

Beste Grüße
Peter Untermaierhofer

Bilder Peter Untermaierhofer / www.untermaierhofer.de



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